Widerrufsrecht
Auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen des Fernabgabegesetzes hat
der Käufer das Recht, den Kaufvertrag innerhalb von 2 Wochen ab Erhalt des Exponates
zu widerrufen.
Im Falle des fristgerechten Widerrufs verpflichtet sich der Käufer, das Exponat
unversehrt, in der Original-Versandverpackung versichert, auf seine
Kosten, zeitgleich, an mich zurückzusenden.
Für die zeitweilige Überlassung des Exponates und den damit für mich verbundenen Ausfall der Möglichkeit des Verkaufs,
bzw. auch die Benutzung des Exponates bis zur Rücksendung werde ich im Falle des Widerrufs
dem Käufer zudem eine angemessene Vergütung in Höhe von 10% in Rechnung stellen.
Diese Vergütung erhöht sich um jeweils um 0,5% für jeden weiteren Tag, wenn mir das Exponat
nicht innerhalb von 3 Werktagen nach Eingang des Widerrufs zugestellt wurde.
Diese zusätzliche Vergütung resultiert daraus, dass der Erwerber ab dem Zeitpunkt des Widerrufs
bis zur Rücksendung an mich eine beschränkte Nutzung meiner Urheberrechte vornimmt, die ich
gegen Berechnung dieser Nutzungsgebühr für maximal 30 Tage tolerieren werde.
Jedoch ist eine Nutzung meiner Urheberrechte über den Rahmen des persönlichen Gebrauchs ausgeschlossen.
Der Widerruf muss schriftlich erfolgen, maßgeblich für die Wahrung der Fristen ist der Zeitpunkt
des Versendens des Widerspruchs bzw. des Exponates.
Ich erstatte im Gegenzug den Kaufpreis, abzüglich der genannten Vergütung, innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt des Exponates
durch Bank-Überweisung innerhalb Deutschlands.
Das gesetzliche Widerrufsrecht findet u.a. keine Anwendung bei Verträgen zur Lieferung von Waren,
"die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen
Bedürfnisse zugeschnitten sind".
Somit treffen die gesetzlichen Regelungen bezüglich des Widerrufsrechts nach dem Fernabgabegesetz
für Aufträge zur Herstellung von Kunstwerken nicht zu.